Олимпиадные задания с решениями

Немецкий язык 9-11 классы, школьный (первый) этап, г. Москва, 2016 год

 

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  1. Lexikalisch-grammatische Aufgabe (Лексика и грамматика)
    1. Teil 1
    2. Teil 2
  2. Hörverstehen (Аудирование)
  3. Leseverstehen  (Чтение)
    1. Teil 1
    2. Teil 2
  4. Landeskunde (Страноведение)
  5. Schreiben (Письмо)
  6. Sprechen (Устная речь)

Ответы

  1. Лексика и грамматика
  2. Чтение
  3. Страноведение
  4. Текст для аудирования

Критерии оценивания выполнения устного задания

  1. Оценка результата группы (всего 10 баллов)
  2. Оценка индивидуальных результатов участника (всего 15 баллов)

Lexikalisch-grammatische Aufgabe (Лексика и грамматика)

 Teil 1

Lesen Sie den Text das erste Mal. Setzen Sie in die Lücken 1–11 die Wörter, die unter dem Text stehen, in richtiger Form ein. Passen Sie auf: 8 Wörter bleiben übrig.

Sport bietet gute Möglichkeiten, fremde Menschen zusammenzubringen. Doch in Deutschland sind in vielen Turnhallen Flüchtlinge  ___________(1). Das ___________(2) oft Integration und sorgt auch bei den Vereinen  ___________(A) Probleme.

Ahmed ist seit 14 Monaten in Deutschland. Im Irak wurde er vom IS verfolgt und ist nach Deutschland  ___________(3). Dort kam er von einem Flüchtlingsheim ins nächste. Er hatte keine Perspektive und keine ___________(4) – bis er eines Tages gefragt wurde, ___________(B) er Lust hätte, regelmäßig Fußball zu spielen. Ahmed

___________(C) auch schon im Irak immer Fußball gespielt. Jetzt ist er im Team des „SG Egelsbach Refugees United“ und _________(5) nebenbei eine Ausbildung. Er ist ein Paradebeispiel für Integration.

Sport kann _________(6) überwinden und spielerisch Werte und Regeln vermitteln. Doch manche Sport-Integrationsprojekte können zurzeit gar nicht umgesetzt werden,

_________(D) viele Flüchtlinge leben in Deutschland in Turnhallen. Im Bundesland Nordrhein-Westfalen sind 400 der 7000 Turnhallen besetzt. _________(E) der steigenden Flüchtlingszahlen und des nahenden Winters wird die Zahl wahrscheinlich weiter steigen.

Das macht auch _________(F) Sportvereinen in Deutschland Probleme. „Ein Verein ist in seiner _________(7) bedroht, wenn er seinen Mitgliedern keine Sportstätten mehr anbieten kann“, sagt Ulrich Jeromin vom Stadtsportbund Bochum. Aus einigen Vereinen sind laut Jeromin in den vergangenen Wochen bis zu 30 Prozent der Mitglieder _________(8). Trainer verlieren damit _________(G) Existenzgrundlage.

8,6 Millionen Deutsche arbeiten ehrenamtlich in Vereinen und _________(9) oft dabei, Flüchtlinge _________(H) Sport in Deutschland zu integrieren. So auch Thomas Geiß, der Initiator des Projekts „SG Egelsbach Refugees United“. Trotz der wachsenden _________(10)  durch die steigenden Flüchtlingszahlen bleibt er

optimistisch: „Die Flüchtlingsproblematik ist auch eine  Chance für uns, auch mal anders zu denken“,  sagt er. So _________(11) sein Verein beispielsweise Mitternachtsfußball an, _________(I) auch mal bis spät in die Nacht geht.

  • Idee
  • bieten
  • erleichtern
  • eintreten
  • unterbringen
  • begleiten
  • Problem
  • Barriere
  • helfen
  • erschweren
  • ankommen
  • Ausweg
  • austreten
  • Hoffnung
  • Verwendung
  • fliehen
  • Existenz
  • Entstehung
  • machen

Teil 2

Lesen Sie den Text noch einmal. Fügen Sie in die Lücken A–I je ein Wort ein, das
grammatisch in den Kontext hineinpasst.

Максимальный балл – 20

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Hörverstehen (Аудирование)

Посмотреть Text ↓

Sie hören ein Interview über die Ergebnisse der Studie zur Computernutzung in Deutschland. Lesen Sie zuerst die Aufgaben 1–15. Dafür haben Sie zwei Minuten Zeit. Hören Sie dann den Text zweimal.

Kreuzen Sie bei den Aufgaben 1–7 an: richtig – a, falsch – b, im Interview nicht vorgekommen – c.

1. Man war sicher, dass die Studie erfolgreich verlaufen würde.

  • a) richtig
  • b) falsch
  • c) im Interview nicht vorgekommen

2. In Deutschland benutzt man Computer häufiger als in Chile.

  • a) richtig
  • b) falsch
  • c) im Interview nicht vorgekommen

3. Seit 2006 hat sich die Situation mit der Computerzahl an Schulen nicht verändert.

  • a) richtig
  • b) falsch
  • c) im Interview nicht vorgekommen

4. Lehrer sind gegenüber den digitalen Medien skeptisch.

  • a) richtig
  • b) falsch
  • c) im Interview nicht vorgekommen

5. Die Lehrer der Realschulen besuchen öfter Fortbildungsseminare zu digitalen Medien als Lehrer der anderen Schultypen.

  • a) richtig
  • b) falsch
  • c) im Interview nicht vorgekommen

6. Man vermutet, dass die Schüler ihre Kenntnisse im Umgang mit dem Computer zum großen Teil nicht in der Schule bekommen.

  • a) richtig
  • b) falsch
  • c) im Interview nicht vorgekommen

7. Die Studie hat gezeigt, dass Jungen mit dem Computer besser als Mädchen umgehen können.

  • a) richtig
  • b) falsch
  • c) im Interview nicht vorgekommen

Kreuzen Sie bei den Aufgaben 8–15 die Satzergänzung an, die dem Inhalt des
Interviews entspricht!

8. Die Schulen in Deutschland sind mit Computern … ausgestattet.

  • a) gut
  • b) ziemlich gut
  • c) nicht gut genug
  • d) bestens

9. Die Haltung der Lehrer gegenüber der Computernutzung ist …

  • a) eindeutig positiv.
  • b) zwiespältig.
  • c) unbekannt.
  • d) überwiegend negativ.

10. Deutsche Lehrer wissen über den Einsatz von digitalen Medien wenig, weil …

  • a) das Thema während des Studiums nicht detailliert behandelt wird.
  • b) sie die Informationen darüber nur in den Fortbildungskursen bekommen können.
  • c) sie befürchten, dass der Computer von eigentlichen Lerninhalten ablenkt.
  • d) die Ausstattung mit Computern in den Schulen mangelhaft ist.

11. …, dass der Computerunterricht an deutschen Schulen kaum Kompetenzen der Schüler im Umgang mit Computer entwickelt.

  • a) Niemand hat den geringsten Zweifel
  • b) Nach der Studie steht nun fest
  • c) Man hat einige Beispiele dafür
  • d) Man kann nicht behaupten

12. Die Studie hat getestet, …

  • a) wie gut man mit der Technik umgehen kann …
  • b) ob man Informationen im Internet analysieren kann.
  • c) wie oft man Computer im Unterricht nutzt.
  • d) ob Mädchen besser bei der Computernutzung sind.

13. Die Nutzung von neuen Geräten wie Laptops …

  • a) ist im Unterricht kontraproduktiv.
  • b) ermöglicht den Schülern höheren Lernerfolg.
  • c) ist produktiver als die der Schulbücher.
  • d) ermöglicht die individuelle Unterrichtsgestaltung.

14. In anderen Ländern ist die Situation der digitalen Bildung viel besser, weil …

  • a) die Einstellung des Staates dazu anders ist.
  • b) die Lehrer private Computer im Unterricht nutzen.
  • c) die Lehrer den Computereinsatz erklären müssen.
  • d) die digitalen Medien den Unterricht verbessern.

15. Viele Eltern wollen, dass …

  • a) das Handyverbot im Unterricht bleibt.
  • b) digitale Bildung in der Grundschule eingeführt wird.
  • c) die Schulen computerfrei bleiben.
  • d) man Computer im Unterricht einsetzt.

Максимальный балл – 15

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Leseverstehen  (Чтение)

 Teil 1

Lesen Sie den Text und lösen Sie dann die darauffolgenden Aufgaben.

Lernen wie zu Großeltern Zeiten?

Vor einem Jahr schaffte die Grundschule Kürten-Dürscheid die üblichen, nach Jahrgängen unterteilten Klassenverbände ab. Seitdem sitzen Erst- bis Viertklässler zusammen im Klassenzimmer und lernen gemeinsam.

Es ist Freitagmorgen in der Grundschule  Kürten-Dürscheid. Die 22 Schüler der „Marienkäfer“-Klasse haben Unterricht. Schon auf den ersten Blick wirkt die Klassenkonstellation ungewöhnlich: Zwischen schüchternen Sechsjährigen mit niedlichen Milchzahnlücken sitzen Mädchen und Jungs, die schon sehr viel reifer wirken – angehende Teenager eben.

In Kürten-Dürscheid gibt es keine Klasse 1a, 3b oder 4d, sondern nur die „Raben“, die „Bären“ und eben die „Marienkäfer“. Denn hier lösen Neunjährige mit Sechs-, Sieben- oder Achtjährigen in insgesamt  sieben Klassenverbänden gemeinschaftlich Matheaufgaben oder machen Rechtschreibübungen.

„Unser Unterrichtskonzept hat uns schnell den Namen ‚Dorfschule‘ eingebracht“, erinnert sich Schulleiterin Elisabeth Michalk. Trotzdem ist die Pädagogin davon überzeugt, im Jahre 2008 den richtigen Schritt gemacht zu haben. Bis dahin war ihre Grundschule ganz herkömmlich strukturiert: Sechsjährige gingen in die erste, Neunund Zehnjährige in die vierte Klasse. Allerdings stand intern schon seit vier Jahren fest, dass die Schule irgendwann jahrgangsübergreifend unterrichten würde. Doch erst nach vielen gezielten Fortbildungen und Planungen wurde die Umstellung des Unterrichts dann umgesetzt.

„Als wir den Eltern unserer Schüler, die bereits mehrere Jahre bei uns auf der Schule waren, erklärt haben, dass wir ab dem nächsten Schuljahr gemeinsamen Unterricht einführen wurden, waren die Reaktionen sehr durchwachsen“, erinnert sich Michalk. Weniger schön ausgedrückt bedeutet das: Manche Eltern nahmen als Reaktion auf diesen Schritt ihr Kind von der Schule, Neuanmeldungen wurden storniert. Andere Eltern hinterfragten das neue System kritisch – so wie Jutta Josten und ihr Ehemann.

„Wir waren sehr skeptisch und konnten uns nicht vorstellen, was das bringen soll“, erklärt Jutta Josten. „Ich hatte Angst,  dass die Schule zu einem Unterrichtssystem zurückkehrt, das bereits seit Jahrzehnten als veraltet gilt“. Trotzdem nahm Familie Josten ihren Sohn nach langem Zögern nicht von der Schule, sondern schulte auch noch ihren Jüngsten in Kürten-Dürscheid ein: „Wir wollten einem mutigen, modernen Lehrkonzept eine Chance geben.“

Tatsächlich stellte Schulleiterin Elisabeth Michalk nicht nur  die Zusammensetzung der Klassen um: „Es reicht ja nicht, dass man sagt: ‚Nun unterrichten alle zusammen‘ und dann klappt es.“ Stattdessen wurde ein Unterrichtsmodell eingeführt, das möglichst individuell auf die Stärken und  Schwächen der Grundschüler eingeht. Dadurch können schwächere Schüler gefördert, stärkere gefordert werden. Neben dem gemeinsamen, jahrgangsübergreifenden Lernen im Unterricht bekommt jeder Schüler einen Wochenplan. Darin wird  festgehalten, welche Übungen in den nächsten fünf Wochentagen zu absolvieren sind. „Was wir dort verlangen, denken wir uns nicht aus“, betont Michalk „Das richtet sich letztlich nach den Anforderungen, die das Schulministerium fest vorschreibt.“

In Kürten-Dürscheid sind immer nur maximal sieben Schüler desselben Jahrgangs in einer Klasse. „Deshalb fallen Probleme  viel schneller auf als in einer großen Jahrgangsklasse“, sagt Schulleiterin Michalk. Das Konzept beinhaltet auch, Kindern wenn nötig mehr Zeit für ihr Lernpensum  einzuräumen. Schneller lernende Kinder können dagegen den Unterrichtsstoff manchmal schon in  kürzerer Zeit bewältigen. Zudem ist in der jahrgangsgemischten Klasse ein Wiederholen oder Überspringen einer Stufe leichter möglich: Kein Kind muss dann seine Klassenlehrerin, die gewohnten Klassenkameraden oder den Klassenraum verlassen.

Nun, ein Schuljahr später, ist Familie Josten vom modernen „Dorfschulen“-Konzept überzeugt. „Ich sehe im Lerntempo meiner Kinder keinen Unterschied zu Gleichaltrigen an anderen Schulen“, sagt Jutta Josten. Dafür hat sie aber neue Charakterzüge bei ihrem Nachwuchs  festgestellt: „Unser Jüngster war immer schon etwas zurückhaltend und scheu. Doch dadurch, dass sich in jeder Klasse ältere Schüler finden, die eine Art Patenfunktion übernehmen und auch mal helfen, ist er nach einer kurzen Eingewöhnungsphase sehr viel selbstbewusster geworden.“ Und auch der älteste Sohn hat sich verändert. „Er beendet nun die zweite Klasse und ist sehr viel unabhängiger. Auch übernimmt er Verantwortung für andere.“

Durch Beispiele wie diese fühlt sich Schulleiterin Michalk in ihren Anstrengungen bestärkt: „Die Umstrukturierung der Schule hat uns sicher so manche Neuanmeldung gekostet, doch das neue System bereitet die Schüler gut auf die weiterführende Schule vor.“ Das sieht man  in der Umgebung von Kürten-Dürscheid inzwischen offenbar ähnlich. Für das kommende Schuljahr sind schon fast 40 neue Kinder an der „Dorfschule“ angemeldet.

Lesen Sie nun folgende Aussagen zum Inhalt des Textes! Wenn die Aussage richtig ist, schreiben Sie daneben a. Wenn die Aussage falsch ist, schreiben Sie daneben b. Wenn die Aussage nicht im Text steht, schreiben Sie daneben c. Tragen Sie Ihre Antworten ins Antwortblatt ein.

1. Die Schüler der Grundschule Kürten-Dürscheid lernen alle zusammen.

  • a) Richtig
  • b) Falsch
  • c) Nicht im Text

2. Alle Klassen tragen Tiernamen.

  • a) Richtig
  • b) Falsch
  • c) Nicht im Text

3. Die Schulleiterin zweifelt daran, ob es die richtige Entscheidung war, die Grundschulklassen zu vereinigen.

  • a) Richtig
  • b) Falsch
  • c) Nicht im Text

4. Es war schon längst klar, dass die Fusion der Schulklassen irgendwann stattfindet.

  • a) Richtig
  • b) Falsch
  • c) Nicht im Text

5. Gleich nach der Umstrukturierung stieg die Zahl der Neuanmeldungen.

  • a) Richtig
  • b) Falsch
  • c) Nicht im Text

6. Manche Eltern zweifelten daran, ob die Umstellung etwas Positives ergeben würde.

  • a) Richtig
  • b) Falsch
  • c) Nicht im Text

7. Man hat ein Modell entwickelt, das die individuellen Besonderheiten der Kinder berücksichtigt.

  • a) Richtig
  • b) Falsch
  • c) Nicht im Text

8. Das Schulministerium schreibt vor, Wochenpläne für jeden Schüler festzulegen.

  • a) Richtig
  • b) Falsch
  • c) Nicht im Text

9. In einer Klasse können beliebig viele Schüler desselben Jahrgangs sein.

  • a) Richtig
  • b) Falsch
  • c) Nicht im Text

10. Die Eltern merken, dass ihre Kinder besser lernen, als in einfachen Schulen.

  • a) Richtig
  • b) Falsch
  • c) Nicht im Text

11. Jutta Jostens älterer Sohn ist verantwortungsvoller geworden.

  • a) Richtig
  • b) Falsch
  • c) Nicht im Text

12. Das neue Schuljahr bringt der Schule Kürten-Dürscheid mehr Kinder als im vergangenen Jahr.

  • a) Richtig
  • b) Falsch
  • c) Nicht im Text

Teil 2

Finden Sie eine passende Fortsetzung zu  den Sätzen in diesem Text. Die erste Antwort ist schon in die Tabelle unten eingetragen. ACHTUNG! Zwei Antworten sind übrig. Tragen Sie Ihre Antworten ins Antwortblatt ein.

 Acht oder neun Jahre Gymnasium

 (0) Deutsche Abiturientinnen und Abiturienten sollen auf dem Arbeitsmarkt international wettbewerbsfähiger werden. 

(13) Lena und Florian Steinmann aus Nürnberg sind zwei der rund 70.000 Schülerinnen und Schüler, die im Sommer ihr Abitur in Bayern abgelegt haben. Im Gegensatz zu ihrem Bruder Florian, …

(14) „Ich hatte schon das Gefühl, dass ich im Vergleich zu meinem Bruder in kürzerer Zeit mehr lernen musste, …

(15) Im Juli 2011 wurden in Bayern und Niedersachsen die ersten G8-Abiturienten entlassen. Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen und Schleswig-Holstein sollen 2016 folgen. Lediglich in Rheinland-Pfalz bleibt man bei neun Jahren; …

(16) Doch überall regt sich Widerstand. So fordern immer mehr Länder Wahlfreiheit in Bezug auf die G8-Umsetzung. In Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein etwa ist es den Schulen freigestellt, …

(17) Mit der Umstellung auf G8 befanden sich die bayerischen und niedersächsischen Gymnasien im Schuljahr 2010/2011 in einer bildungspolitisch bislang einmaligen Situation. Aufgrund des Doppeljahrgangs …

(18) Anpassungen der Lehrpläne und Klausurenzahlen wurden notwendig. Erstmals gab es die Möglichkeit, Minderleistungen durch Feststellungsprüfungen nachträglich zu verbessern, …

(19) Auch wurde ein zusätzlicher Abitur-Nachprüftermin im September angesetzt, …

(20) Während ihr 19-Jähriger Bruder im Herbst ein Jura-Studium antreten möchte, …

 Fortsetzungen:

  • a. Doch die Umstellung auf das „Turbo-Abi“ nach acht Jahren sorgt für Proteste.
  • b. wurde der Termin der Abiturprüfung für die G9-Schüler um sechs Wochen vorverlegt.
  • c. der noch das neunjährige Gymnasium abschloss, hatte Lena im G8-System ein Jahr weniger Zeit bis zu den Abiturprüfungen.
  • d. wie bei vielen ihrer Freunde – hoch im Kurs.
  • e. aber jetzt bin ich froh, ein Jahr früher fertig zu sein“, sagt die 18-Jährige.
  • f. bevor alle zum Studieren wegziehen“, sagt Caroline Meier, Schülerin am Gymnasium im fränkischen Weißenburg.
  • g. das achtjährige Abitur existiert dort bis auf Weiteres nur als Modellversuch an Ganztagsschulen.
  • h. will sich Lena ein halbes Jahr Auszeit gönnen.
  • i. zwischen beiden Systemen zu wählen, Baden-Württemberg arbeitet bereits an einem Gesetz.
  • j. um zum Abitur zugelassen zu werden.
  • k. damit die Schülerinnen und Schüler, welche die Abiturprüfung nicht bestanden hatten, diese noch innerhalb des Kollegstufensystems wiederholen konnten.

 

0 13  14  15  16   17  18  19  20
а

 

 Максимальный балл – 20

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Landeskunde (Страноведение)

Lesen Sie die Aufgaben 1–20. Käuzen Sie  die richtige Lösung (a, b oder c) an. Tragen Sie Ihre Antworten ins Antwortblatt.

  1. Der letzte russische Kaiser Nikolai II. verlobte sich 1894 in Coburg mit …
    • a) der großherzoglichen Prinzessin Alix von Hessen-Darmstadt.
    • b) Prinzessin Helena Victoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg.
    • c) Prinzessin Viktoria zu Schaumburg-Lippe.
  1. Die von Katharina II. eingeladenen deutschen Siedler fanden an der Wolga folgende günstige Bedingungen vor: …
    • a) Das Recht auf Beibehaltung des Deutschen als Verwaltungssprache, auf Selbstverwaltung und Befreiung vom Militärdienst.
    • b) Das Recht auf Beibehaltung des Deutschen als Amtssprache, auf Selbstverwaltung und Befreiung vom Militärdienst.
    • c) Das Recht auf Beibehaltung des Deutschen als Verwaltungssprache, auf Autonomie und Befreiung vom Militärdienst.
  1. Tausende von Wolgadeutschen starben 1921/1922 infolge der …
    • a) Pestepidemie.
    • b) Repressalien der Sowjetmacht.
    • c) Hungersnot.
  1. Ernst Johann von Biron verdankte seine Nähe zur russischen Kaiserin Anna Ioanowna seiner …
    • a) hervorragenden Ausbildung.
    • b) Liebe zum Russischen Reich.
    • c) Ehe mit ihrer Hofdame.
  1. Der Lyriker Anton Delwig stammte aus einer Familie der …
    • a) reichen ostpreußischen Baronen.
    • b) verarmten Vertreter eines deutsch-baltischen Adels.
    • c) verarmten bayerischen Winzer.
  1. Auf der Weltausstellung 1900 in Paris wurde der russischen Fabrik … der Grand Prix für Qualität und Vielfalt des Angebots verliehen.
    • a) „Ferrein“
    • b) „Einem“
    • c) „Rotfront“
  1. Der Jaroslawler Bahnhof in Moskau hat der berühmte Architekt deutscher Herkunft gebaut. Er hieß …
    • a) Konstantin Thon.
    • b) Ivan Rerberg.
    • c) Fjodor Schechtel.
  1. Diese hervorragende sowjetische Schauspielerin deutscher Herkunft hatte in der Wirklichkeit keine schauspielerische Ausbildung und wurde in den ersten Jahren ihrer Karriere dauernd kritisiert. Sie heißt …
    • a) Tatjana Peltzer.
    • b) Alix Freundlich.
    • c) Larisa Luppian.
  1. Wladimir Nabokov siedelte nach dem Abschluss seines Studiums zu seiner Familie nach Berlin über. Er blieb in Deutschland …
    • a) von 1922 bis 1937.
    • b) von 1917 bis 1922.
    • c) von 1922 bis 1933.
  1. … war Lehrer am Bauhaus und Mitbegründer der Redaktionsgemeinschaft „Der Blaue Reiter“ in München und wird häufig den Schöpfer des ersten abstrakten Bildes der Welt genannt.
    • a) Kasimir Malewitsch
    • b) Mark Schagal
    • c) Wassily Kandinsky
  1. Marie Elizabeth von Holwede (geborene Colomb) war die …
    • a) Geliebte von Alexander von Humboldt.
    • b) Mutter von Alexander und Wilhelm von Humboldt.
    • c) Muse von Wilhelm von Humboldt.
  1. Die Brüder Humboldt verbrachten ihre Kindheit im Schloss … .
    • a) Tegel
    • b) Friedrichsfelde
    • c) Britz
  1. Wilhelm von Humboldt ist Begründer der …
    • a) indischen Sprachwissenschaft.
    • b) altjavanischen Sprachwissenschaft.
    • c) baskischen Sprachwissenschaft.
  1. Mit seinem „neuen Wissens- und Reflexionsstand des Wissens von der Welt“ wurde Alexander von Humboldt zum …
    • a) Mitbegründer der Linguistik als empirischer Wissenschaft.
    • b) Mitbegründer der Geographie als empirischer Wissenschaft.
    • c) Begründer der Kosmologie als Wissenschaft.
  1. In der wichtigen Phase der Neuordnung Europas trug Wilhelm von Humboldt mit zahlreichen Memoranden zur … bei.
    • a) Unabhängigkeit Preußens
    • b) inhaltlichen Ausgestaltung der Deutschen Bundesakte
    • c) Koalition mit Österreich.
  1. Das offizielle botanische Autorenkürzel von Alexander von Humboldt lautet …
    • a) Humb.
    • b) H-dt.
    • c) v.H.
  1. Die Forschungsreisen von Alexander von Humboldt halfen seinem Bruder Wilhelm …
    • a) bei der Gründung der Fakultät für südamerikanische Sprachen.
    • b) bei der Begründung der vergleichenden Sprachwissenschaft.
    • c) auf seinen Dienstreisen als Diplomat in asiatische Länder.
  1. Das fünfbändige Werk von Alexander von Humboldt „Kosmos“ erschien …
    • a) von 1845 bis 1862.
    • b) von 1825 bis 1845.
    • c) von 1845 bis 1865.
  1. Wilhelm von Humboldt wurde … zum Geheimen Staatsrat und Direktor der Sektion für Kultus und Unterricht im Ministerium des Inneren ernannt.
    • a) 1829
    • b) 1819
    • c) 1809
  1. Während der Vorbereitung auf die erste große Expedition nach Westindien entwickelte Alexander von Humboldt ein spezifisches Aufzeichnungsverfahren zur Erfassung seiner jeweiligen Forschungsergebnisse und nannte es …
    • a) Klimagraphie.
    • b) Pasigraphie.
    • c) Botagraphie.

Максимальный балл – 20

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Schreiben (Письмо)

Lesen Sie den Anfang und das Ende der Geschichte. Wie könnte der Handlungsablauf der Geschichte aussehen? Erfinden  Sie den Mittelteil (ca. 300 Wörter). Verlassen Sie sich dabei auf Ihre eigenen Kenntnisse und Erfahrungen, versuchen Sie sich in die Personen hineinzuversetzen. Schreiben Sie zur ganzen Geschichte noch den passenden Titel dazu.  Sie haben 60 Minuten Zeit.

 __________________________

Ob ich sitze oder liege, kann  ich nicht sagen. Ich fühle mich gerade körperlos. Ich kann es einfach nicht benennen. Was ich spüre, ist der Schweiß auf meiner Stirn. Er wirkt kühlend. Nur … es ist mir gar nicht heiß. Dazu schließe ich kurz die Augen. Ich muss mir klarmachen, wo ich bin und dass mir keinerlei Gefahr droht. Ein seltsames Geräusch lässt mich die Augen wieder  öffnen. Wo bin ich eigentlich? Ich höre Klänge … Eine Gestalt beugt sich über mich …

……………………………….

Ich lehne mich ganz entspannt zurück. Ich muss lächeln. Alles ist vorbei.

 Максимальный балл – 20

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Sprechen (Устная речь)

  1. Sie sollen in einer 3er- oder 4er Gruppe eine Talkshow vorbereiten. Die Präsentation der Talkshow soll ca. 10–12 Min. dauern. Für die Vorbereitung haben Sie 45 Minuten Zeit.
  2. Das Thema der Talkshow ist: „Coolheit“ – ein Ideal vieler Jugendlicher?“

 Folgende Aspekte können dabei besprochen werden: 

  • Was versteht man unter diesem Modewort aus der Jugendsprache?
  • Welche Ursachen und Hintergründe gibt es dafür?
  • Welche konkreten Erfahrungen belegen diesen Trend?
  • Welche positiven bzw. negativen Auswirkungen auf die Gesellschaft kann dieser Trend haben?

An der Präsentation können z.B. folgende Figuren/Personen teilnehmen: 

  • Moderator/in – moderiert das Gespräch, sorgt dafür, dass alle am Gespräch beteiligt sind und eingeladene Gäste, z.B.:
  • ein/eine Schüler/Schülerin,
  • ein bekannter Psychologe/eine bekannte Psychologin,
  • ein/eine Lehrer/in,
  • ein Prominenter / eine Prominente, …

 Sie können diese Rollen (außer der des Moderators) auch durch andere  ersetzen. 

  1. Tipps für die Vorbereitung:
  • Entscheiden Sie in der Gruppe, ob Sie bei den vorgeschlagenen Rollen bleiben.
  • Überlegen Sie zusammen, wie die Talkshow ablaufen soll.
  • Jedes Gruppenmitglied überlegt sich seine Redebeiträge.
  • Versuchen Sie die Talkshow vor der Präsentation einmal durchzuspielen.
  1. Tipps für die Präsentation:
  • Sprechen Sie möglichst frei.
  • Achten Sie darauf, dass jedes Gruppenmitglied etwa gleich viel sagt.
  • Unterstützen Sie Ihre Meinung mit Argumenten und Beispielen.

Максимальный балл – 25

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Ответы

Лексика и грамматика

Teil 1

 

1 untergebracht
2 erschwert
3 geflohen
4 Hoffnung
5 macht
6 Barrieren
7 Existenz
8 ausgetreten
9 helfen
10 Probleme
11 bietet

Teil 2

A B C D E
für ob hatte / hat denn wegen / aufgrund / angesichts
F G H I
den / vielen / allen Ihre / die durch der

Аудирование

1 2 3 4 5 6 7 8
с b a b c a b c
9 10 11 12 13 14 15
b a c b d a d

Чтение

 Teil 1

1 2 3 4 5 6
а a b a b a
7 8 9 10 11 12
a c b c a c

 

Teil 2

 13 14 15 16
c e g I
17 18 19 20
b j k h

Страноведение

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
a a c c b b c a a c
11 12 13 14 15 16 17 18 19 20
b a c b b a b a c b


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Peinliches Studienergebnis für Deutschland Deutsche Schulen stehen bei der Computernutzung im internationalen Vergleich am Ende der Liste. Frau Wintermann erstaunt das nicht.

Reporter: Bei der Computernutzung im Unterricht ist Deutschland Schlusslicht. Hätten Sie das für möglich gehalten?

Frau Wintermann: Mit diesem schlechten Ergebnis haben wir nicht gerechnet. Aber wenn man sich die Ausstattung der Schulen mit Computern oder die geringe Bedeutung des Themas in der Pädagogenausbildung anschaut, dann ist klar: Viel besser hätten wir im internationalen Vergleich nicht abschneiden können.

Reporter: Selbst in Thailand oder Chile kommen Computer häufiger zum Einsatz. Das ist doch peinlich.

Frau Wintermann: Das kann man so sehen.  Obwohl Deutschland ein hochtechnisiertes Land ist, genießt die digitale Bildung bei uns keine Priorität. Das beginnt bei der Hardware. Hierzulande teilen sich laut unserer Studie ungefähr elf Schüler einen Computer. Der Wert entspricht genau den Zahlen einer Erhebung aus dem Jahr 2006. Das heißt: Auf diesem Feld hat sich beim Ausstattungsverhältnis nichts getan.

Reporter: Vielleicht ist das vielen Pädagogen  ganz Recht. Die Skepsis gegenüber Computern ist in unseren Lehrerzimmer doch weit verbreitet.

Frau Wintermann: Die Haltung vieler Lehrkräfte ist ambivalent. Einerseits stehen sie den digitalen Medien durchaus positiv gegenüber. Andererseits verbinden sie mit dem Unterricht jedoch auch viele Bedenken. Stärker als  ihre Kollegen in anderen Ländern fürchten sie etwa, dass Schüler und Schülerinnen aus dem Internet gedankenlos kopieren oder dass Computer im Unterricht von den eigentlichen Lehrinhalten ablenken. Dabei gibt es vielerlei Unterrichtsmodelle, um solchen Gefahren zu begegnen.

Reporter: Die deutsche Lehrer aber nicht kennen?

Frau Wintermann: Woher auch? In der Lehrerausbildung kommt der Einsatz digitaler Technologien nur am Rande vor.  Es hängt sozusagen vom Zufall ab, an welcher Universität man studiert und welche Seminare man besucht, ob man mit dem Thema überhaupt in Kontakt kommt. In der Weiterbildung sieht es nicht besser aus. Im internationalen Vergleich besuchen Lehrkräfte  in Deutschland nur selten Fortbildungskurse zu digitalen Medien, am seltensten übrigens, wenn sie am Gymnasium unterrichten.

Reporter: Es reicht also nicht aus, alle Schüler in Zukunft mit Laptops oder iPads zu versorgen.

Frau Wintermann: Wenn wir den Lehrern nicht gleichzeitig vermitteln, was sie mit der Technik in ihrem konkreten Unterricht anfangen können, wäre das die reinste Geldverschwendung.

Reporter: Angesichts dieser schlechten Rahmenbedingungen schlagen sich unsere Schüler im Umgang mit digitalen Medien ja noch ganz beachtlich.

Frau Wintermann: Bei den computerbezogenen Kompetenzen schneiden Achtklässler in Deutschland im internationalen Vergleich mittelmäßig ab, wobei rund 30 Prozent so geringe Kenntnisse haben, dass wir sie auf dem Weg in die Informationsgesellschaft zu verlieren drohen. Aber auch der Rest der Schülerinnen und Schüler erwirbt seine Fähigkeiten wohl nicht im Unterricht, sondern vermutlich außerhalb der Schule. Es gibt sogar Hinweise, dass der Computerunterricht in Deutschland geradezu kontraproduktiv ist.

Reporter: Wie das?

Frau Wintermann: Genau wissen wir das noch  nicht. Aber nach unseren Erhebungen gehört Deutschland neben der Schweiz und  den Niederlanden zu den wenigen Ländern, in denen  es einen negativen Zusammenhang gibt zwischen der Häufigkeit der Computernutzung in der Schule und den computerbezogenen Kompetenzen.

Reporter: Auch Jungen schneiden überraschenderweise schlechter ab als Mädchen, obwohl sie viel länger vor dem Bildschirm sitzen.

Frau Wintermann: So erstaunlich ist das nicht, schließlich testet unsere Studie nicht, wie man sich bei Computerspielen schlägt oder ob man Ahnung von Technik hat. Bei der Studie geht es vielmehr unter anderem darum, Informationen im Internet zu finden, einzuordnen und sicher zu nutzen. Das können Mädchen besser.

Reporter: Ist denn überhaupt bewiesen, dass Schüler mit dem Computer tatsächlich mehr lernen als ohne?

Frau Wintermann: Da ist die Forschung der  vergangenen 20 Jahre recht widersprüchlich. Mal zeigen Studien Lernvorteile durch digitale Medien, mal nicht. Bei den neuen mobilen Geräten wie Laptops oder Tabletcomputern gibt es jedoch vermehrt Hinweise drauf, dass sie den Unterricht sehr bereichern können. Mit ihrer Hilfe kann der Lehrer den Unterricht zum Beispiel individueller gestalten. Oder er kann Lerninhalte besser veranschaulichen, egal ob im Chemie- oder Geschichtsunterricht. Aber natürlich verbessert eine App nicht automatisch den Unterricht. Es kommt immer auf den Lehrer an und seine didaktischen Fähigkeiten. Aber das gilt für andere Medien genauso. Auch ein gutes Schulbuch macht den Unterricht nicht von selbst besser.

Reporter: Warum schneiden andere Länder in der Studie so viel besser ab?

Frau Wintermann: Zum einen nehmen sie das Thema ernster. In Tschechien zum Beispiel gibt es einen nationalen Plan  zur digitalen Bildung, den die einzelnen Schulen im Unterricht umsetzen müssen. Diese Pflicht steht nicht nur auf dem Papier, sondern wird über die Schulinspektionen  auch kontrolliert. Dort muss sich kein Lehrer – wie vielerorts in Deutschland  noch – rechtfertigen, wenn er Computer in seinem Unterricht einsetzt.

Reporter: Gibt es andere Länder, von denen wir lernen können?

Frau Wintermann: In Australien ist die Ausstattung sensationell. Da stehen 63 Prozent der Schüler Tabletcomputer in  der Schule zur Verfügung. In Dänemark dagegen nutzen Lehrer sehr stark die privaten Geräte der Jugendlichen.

Reporter: Statt Handyverbot also Handygebot:  So ein Szenario macht deutschen Eltern gerade aus dem Bildungsbürgertum eher Angst. Angesichts der Dauerpräsenz von Smartphones in der Freizeit finden sie  die Schule als letzten computerfreien Raum gar nicht so schlecht.

Frau Wintermann: So negativ würde ich das nicht sehen. Die meisten Eltern wünschen sich durchaus den Einsatz digitaler Medien im Unterricht. Das wissen wir aus anderen Studien. Gerade, weil digitale Medien Arbeit wie Freizeit so nachhaltig prägen, muss die Schule die Kinder und Jugendlichen auf diese Welt vorbereiten. Zudem wissen wir aus anderen Studien, dass die meisten Eltern die Computernutzung und die digitale Bildung nur  bis zum Ende der Grundschulzeit intensiv begleiten, danach nicht mehr. Umso wichtiger ist es deshalb, dass die Schule diese Aufgabe übernimmt.

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Критерии оценивания выполнения устного задания

(Максимальное количество баллов — 25)

Оценка результата группы (всего 10 баллов)

Баллы Содержание презентации
5 Коммуникативная задача полностью выполнена. Тема раскрыта. Смысл презентации ясен, содержание интересно, оригинально.
4 Коммуникативная задача полностью выполнена. Тема раскрыта. Смысл выступления вполне понятен, однако содержание отчасти скучно и ординарно.
3 Коммуникативная задача выполнена не полностью. Тема раскрыта в ограниченном объёме. Содержание презентации не претендует на оригинальность.
2 Коммуникативная задача выполнена частично, тема раскрыта очень узко, содержание презентации банально.
1 Коммуникативная задача выполнена частично. Смысл презентации узнаваем, но тема практически не раскрыта. Содержание неинтересно.
0 Коммуникативная задача не выполнена. Смысл презентации неясен, содержание отсутствует, тема не раскрыта.
Баллы Работа в команде / взаимодействие участников
5 Распределение ролей соответствует содержанию и форме презентации. Участники слажено взаимодействуют друг с другом и высказываются в равном объеме.
4 Распределение ролей соответствует содержанию и форме презентации. Участники в основном взаимодействуют друг с другом, однако равный объем высказывания не всегда соблюдается.
3 Распределение ролей соответствует содержанию и форме презентации. Взаимодействие участников ограничивается в основном соблюдением очередности высказывания.
2 Все члены группы высказываются, но распределение ролей неоптимальное. Взаимодействуют не все участники группы.
1 Высказываются лишь некоторые участники, смена высказываний недостаточно продумана.

Оценка индивидуальных результатов участника (всего 15 баллов)

Баллы Убедительность, наглядность изложения
3 Высказывания   аргументированы,   аргументация   сильная, сопряжена с высказываниями других членов группы.
2 Аргументация в целом убедительна и логична.
1 Излагает свою позицию неубедительно, не аргументируя.
0 Не излагает своей позиции, не аргументирует высказываний.
Выразительность, артистизм
3 Демонстрирует артистизм,  сценическую убедительность, органичность жестов, пластики и речи, выразительность.
2 Присутствуют отдельные проявления выразительности,  однако жесты и пластика не всегда естественны и оправданы.
1 Предпринимает   отдельные   попытки   выразить   эмоции,   в том числе с помощью жестов и пластики.
0 Не      демонстрирует     сопричастности     происходящему, пластика и жестикуляция отсутствуют.
Лексическое оформление речи
3 Владеет широким вокабуляром, достаточным для решения поставленной задачи,    использует    его    в соответствии    с правилами лексической сочетаемости.
2 Демонстрирует достаточный словарный запас, однако в некоторых случаях испытывает трудности в подборе и правильном использовании лексических единиц.
1 Вокабуляр ограничен, в связи с чем задача выполняется лишь частично
0 Словарный запас недостаточен для выполнения поставленной задачи.
Грамматическое оформление речи
3 Демонстрирует владение разнообразными грамматическими структурами, грамматические ошибки немногочисленны и не препятствуют решению задачи.
2 Грамматические структуры используются адекватно, допущенные ошибки не оказывают сильного негативного воздействия на решение задачи.
1 Многочисленные грамматические ошибки частично затрудняют решение задачи.
0 Неправильное     использование     грамматических     структур делает невозможным выполнение поставленной задачи.
Произношение
3 Соблюдает  правильный  интонационный  рисунок,   не допускает грубых фонематических ошибок, произношение соответствует языковой норме.
2 Фонетическое оформление речи в целом адекватно ситуации общения, иногда      допускаются      фонематические      ошибки      и неточности в интонационном рисунке.
1 Иногда    допускает    грубые    фонематические    ошибки,    в интонации и произношении слишком явно проявляется влияние родного языка.
0 Неправильное произнесение многих звуков и неадекватный интонационный рисунок препятствуют полноценному общению.

 

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